Einige Eltern machen sich Sorgen um das Jahreszeugnis

Frühling ist auch die Zeit der Frühwarnungen, die anzeigen, dass es nun knapp wird bis zum Jahresende. Nicht selten gehen die Meinungen in den Familien hierzu weit auseinander.

zorniger Schüler

 

 

Während auf Elternseite folgende Meinungen vorwiegen

  • „Du könntest es schaffen, wenn du nur nicht so faul wärst.“
  • „Das wird sich nie mehr ausgehen!“
  • „jetzt gibt es gar nichts mehr! Ich streich dir deine Computerzeiten, Fernsehen und deine Freizeitbeschäftigungen!“

 Haben Kinder häufig eine ganz andere Sicht auf die Dinge:

  • „Ich habe mich doch eh bemüht, hierfür bin ich einfach nicht begabt!“
  • „Ich kann einfach nicht lernen!“
  • „Der Lehrer/ das Fach ist so oberblöd.“
  • „Chill mal! Das geht sich doch eh noch  locker aus.“


Naturgemäß bergen unterschiedliche Ansichten Konfliktpotential.

 

 

Doch: kein Kind hat freiwillig gerne schlechte Noten (auch wenn das manchmal so scheint) und unsere Kinder brauchen dringend unsere ganze Liebe und Unterstützung und nicht unsere Kritik, wenn es in der Schule nicht so klappt wie gewünscht.“

 

Das ist leider häufig leichter gesagt als getan, läuft doch in vielen Elternköpfen das ganz eigene Kopfkino ab, das mit den Ängsten und Sorgen der eigenen Kindheit noch gefüllt ist oder durch die Gesellschaft neu geschürt wird. „Wie soll er/sie nur einen guten Beruf finden?“ „Wie sieht ein Jahr Verlust im Lebenslauf aus?“ Wenn er/sie so faul ist, wie soll das dann im nächsten Jahr besser werden?“ usw.

 

trauriges KindDer erste Schritt zur erfolgreichen Bewältigung der Krise ist eine dicke, fette Umarmung für das eigene Kind und der Beweis der unerschütterlichen Elternliebe. Nicht selten beginnen Schulprobleme sich nämlich wie ein schwerer Mantel über das häusliche Miteinander zu legen und alles zu ersticken, was sonst die Beziehung aufrecht erhalten hat. Jedes Gespräch ist plötzlich geprägt von: „Hast du heute schon…“ „Wann musst du…“ „Mach endlich…“. Daraus resultieren viele Enttäuschungen auf Elternseite und (nicht immer offensichtlicher) Scham auf Kinderseite. – Doch mit Scham und Angst im Gepäck lernt es sich nicht gut.

 

So ist die Zeit der Frühwarnungen vor allen Dingen die Zeit, in der es für Eltern an der Zeit ist zunächst einmal innezuhalten und tief durchzuatmen. Anschließend ist es notwendig Fakten (es droht eine oder mehrere 5 im Zeugnis) von Ängsten (wenn es jetzt nicht klappt kann nichts mehr daraus werden) zu trennen, um dann mit dem Kind gemeinsam eine Strategie zu finden, wie mit der im Moment schwierigen Situation umgegangen werden kann.

Für mangelnde Schulleistungen kann es viele Gründe und somit auch viele Bewältigungsstrategien geben:

  • Mangelnde Lerntechniken
  • Geringe Motivation
  • Zu hohe Erwartung
  • Falsche Schulwahl
  • Emotionale Gründe
    • Schulangst/Prüfungsangst
    • Mobbing
    • Krisenhafte Zeiten (Eltern trennen sich, Tod/Krankheit, Liebeskummer…)
    • Teilleistungsschwächen

künsterinWenn Sie erleben, dass die Schule sich wie ein dunkler Schatten über ihre Familie legt und sie trotz des tiefen Durchatmens nicht in der Lage sind sich daraus zu befreien, dann ist es Zeit eine Fachperson hinzuzuziehen, die mit ihnen die Fäden entwirrt, neue Impulse setzt und den Blick auf das Wesentliche wieder freigibt:

 

Ihr wundervolles, unabhängig von seiner Leistung, liebenswertes Kind.


Bitte rufen Sie mich an 0699/ 181 699 839 oder schreiben mir ein Email (office@begabungs-expertin.at).

 

 

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